Lesung im FORUM Volkshochschule am 10. Oktober 2017

„Bilder gegen das Grauen – Kunst im KZ“ Sie zeichneten im Verborgenen, nutzten Regenwasser, Kohle, Mehlsäcke oder auch Krankmeldungen der SS als Material, die sie heimlich aus dem Müll fischten. Wer erwischt wurde, dem drohten nicht selten Folter, Lagergefängnis oder die Versetzung in eine Strafkompanie, was den Tod bedeuten konnte. Trotz der schwierigen Bedingungen gelang… Continue reading Lesung im FORUM Volkshochschule am 10. Oktober 2017

Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger 31. Mai 2017

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat kürzlich einen sehr schönen und informativen Artikel über mein Buch „Das Lager von Bild zu Bild“ veröffentlicht. Die Redakteurin Petra Pluwatsch schreibt zu den Entstehungsbedingungen der Häftlingszeichnungen in den nationalsozialistischen Zwangslagern: Bildfolgen wie diese, direkt, zynisch und knallhart in ihrer Kritik an einem unmenschlichen System, konnten nur in aller Heimlichkeit entstehen:… Continue reading Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger 31. Mai 2017

Lesung in der Mayerschen Buchhandlung in Köln-Nippes am 9. Juni

Sie zeichneten im Verborgenen, nutzten Regenwasser, Kohle, Mehlsäcke oder auch Krankmeldungen der SS als Material, die sie heimlich aus dem Müll fischten. Wer erwischt wurde, dem drohten nicht selten Folter, Lagergefängnis oder die Versetzung in eine Strafkompanie, was den Tod bedeuten konnte. Trotz der schwierigen Bedingungen gelang es einigen wenigen Häftlingen ihr Leben im KZ… Continue reading Lesung in der Mayerschen Buchhandlung in Köln-Nippes am 9. Juni

Vortragsreihe über den Holocaust in Kunst, Kultur und Medien

„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.“ Diese Aussage des Philosophen Theodor W. Adornos aus dem Jahr 1951 prägt bis heute den Diskurs über die Darstellbarkeit des Holocaust. Angesichts der monströsen Verbrechen der Nationalsozialisten ist für viele Menschen eine angemessene begriffliche oder bildliche Auseinandersetzung nicht mehr möglich. Gleichzeitig existieren Positionen, nach denen es unbedingt… Continue reading Vortragsreihe über den Holocaust in Kunst, Kultur und Medien

„Holocaust im Comic“ – Ausstellung im Cölner Comic Haus

Am 5. November eröffnet im Cölner Comic Haus eine der interessantesten Ausstellungen dieses Jahr im Bereich der sequentiellen Kunst. Kurator Ralf Palandt, ein ausgewiesener Experte des politischen Comics und Herausgeber wichtiger Publikationen wie etwa des Sammelbandes „Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics“ (2011) setzt sich anhand von Beispielen differenziert mit Holocaust-Abbildungen in Comics auseinander. Die… Continue reading „Holocaust im Comic“ – Ausstellung im Cölner Comic Haus

Kölner Hinterhöfe – Einblicke und Geschichten

Im Herbst eine Hinterhoftour durch Köln zu machen hat etwas Wunderbares: Man bekommt Einblicke in faszinierende Welten, das Vertraute der Vorderfront verwandelt sich auf der Rückseite oftmals in etwas Überraschendes und Sehgewohnheiten im Alltag werden aufgebrochen. Ein Buch des Kölner Fotografen Henry Maitek aus dem Jahr 1988 hat mich inspiriert einfach mal durch die Hinterhöfe… Continue reading Kölner Hinterhöfe – Einblicke und Geschichten

Der Skizzenblock eines französischen Zwangsarbeiters im EL-DE-Haus

Eine spannende Ausstellung ging vor einiger Zeit im Kölner NS-Dokumentationszentrum zu Ende. Zu sehen waren die Zeichnungen und Karikaturen des französischen Künstlers Philibert Charrin (1920–2007). Das Vichy-Regime hat ihn 1943 zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verpflichtet. In der Nähe von Graz wurde er als Erdarbeiter eingesetzt oder, wie er es nannte, als „Terrassier“. In seinen… Continue reading Der Skizzenblock eines französischen Zwangsarbeiters im EL-DE-Haus